Archive for the ‘ 3. Fundstücke ’ Category

Frohes Fest!


Dieses Jahr reicht’s nur für einen weihnachtlichen Kurzbeitrag — zudem noch mit WordPress auf dem iPhone getippt. Aber sei’s drum. Wird schon irgendwie lesbar sein und trotzdem Spaß machen.

Falls es an Schnee mangelt: Ogilvy White Xmas-App Weiterlesen

Links 02/11: Heute alles über Gedöns


Es ist ja nichts Neues, dass Innovationen hin und wieder daran scheitern, dass sie mit alten Messstäben bemessen werden – um eigene Pfründe zu sichern, aus schlechter Erfahrung oder einfach nur mangels Phantasie. Neu hingegen war mir, dass genau wegen eines solchen Mangels an Vorstellungsvermögen Alexander Graham Bell als Erfinder des Telefons gilt und nicht der Deutsche Philipp Reis, der sowohl das Gerät als auch das Wort „Telephon“ erfunden hat. 14 Jährchen früher als Herr Bell und wunderbar bei einestages nachzulesen. Die Begründung der seinerzeit urteilenden Wissenschaftler: Nette, aber ziemlich unnütze Spielerei. Mit anderen Worten Gedöns, womit wir beim Thema der heutigen (halbjährlichen wäre bei meiner Blogfrequenz wohl treffender) Linksammlung wären.

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Links 01/2011: Heute alles über Zukunft.



„Zukunft ist nicht mehr selbstverständlich. Sie muss wie der Friede gewonnen werden.“

Das ist die Quintessenz einer bemerkenswerten Dokumentation über das Jahr 2000 – und zwar so, wie sich namhafte Experten das 1967 vorgestellt haben. Kein Raumschiff Orion-Firlefanz (höre) aber dafür so spießig und spannend, so schwarz-weiß und bildstark, so altmodisch und progressiv, so naiv und blitzgescheit zugleich, dass ich mit dem Zuschauen nicht aufhören konnte. 48 Minuten mitten an einem ziemlich arbeitsreichen Tag (schönen dank auch an Living the future ;-)

Und damit sich jetzt keiner diesen feinen Film des kürzlich verstorbenen Rüdiger Proske wegen eines läppischen Stündchens Zeitaufwand versagt, findet ihr unter dem Video fein und artig die wesentlichen Highlights. Einfach mittels der Zeitangaben mit dem Regler unter´m Video direkt zum Themen springen – so ihr eine ruhige Hand habt.

Zum kritischen Vergleich gibt´s anschließend noch eine brandaktuelle Mobilitäts-Prognose vom Trendbüro für das Jahr 2030 sowie das nette Filmchen „Il était une fois… les technologies du passé” bei dem sich kanadische Grundschulkinder eine Floppy Disk und andere, längst verflossene HighTech-Gerätschaften zu erklären versuchen ;-)

Ach ja, noch ein kleiner Hinweis für die Jüngeren unter uns: 1967 gab es noch keine Werbe-Unterbrecher. Ihr müsst also selbsttätig durch das Drücken der Stopptaste für die nötige Pinkelpause sorgen. So ist das eben mit dem Fortschritt.

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00:57 … Die Ausgangslage: Atomzeitalter, Zeitalter der Kybernetik, der Raumfahrt, der Biologie. Rasantes Entwicklungstempo. Zentrale und absolut zeitgemäße Frage: Wohin soll das noch führen?
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02:30 … Impressionen über das, was 1967 als HighTech und als Zeichen des niemals endenden Fortschritts galt: Verkehrsflugzeuge, Autos auf Autobahnen, Spiegelreflexkameras für Jedermann, preiswerte Taschenbücher, Neonreklame, öffentliche Münzfernsprecher, Tonbandgerät und Schallplattenspieler, Fernseher, Nylonstrümpfe, Staubsauger, elektrisches Bügeleisen, Elektrorasierer, Föhn, Küchenmixer, Kühlschrank, Gefriertruhe, Mangelautomat, Waschmaschine, Vielfalt an Waschmitteln, IBM-Lochkarten.
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13 vollgepackte 747 (Da geht noch was!)


Das ist doch mal ein netter Service von WordPress: „Your 2010 year in blogging”.

The stats helper monkeys at WordPress.com mulled over how this blog did in 2010, and here’s a high level summary of its overall blog health:

Healthy blog!

The Blog-Health-o-Meter™ reads Fresher than ever.

Crunchy numbers

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A Boeing 747-400 passenger jet can hold 416 passengers. This blog was viewed about 5,200 times in 2010. That’s about 13 full 747s. Weiterlesen

Ich krümele, also bin ich.


Kekse kann man kaufen. Muss man aber nicht. Auch nicht, wenn man gar nicht backen kann, wenig bis gar keine Zeit hat, den Vergleich mit Tante Agathes oberschlesischen Traditionsbackwaren scheut oder das Fabrizieren von Feingebäck prinzipiell für schwul hält.

Den letzten Vorbehalt kann man problemlos mit dem Einsatz von schwerem Küchengerät aushebeln. Schließlich wurde das Rezept von mir auf absolute Maschinentauglichkeit hin optimiert. Den Wettbewerb mit der familieninternen Oberspezialistin für Süßkram aller Art braucht niemand zu fürchten, denn Spritzgebäck a la Frank ist ebenfalls ein bewährter Familienklassiker. Und natürlich das aller Wichtigste: Das Rezept funktioniert (PUNKT)

Vorausgesetzt, man gehört nicht zu den Zeitgenossen, die Rezepte grundsätzlich ignorieren oder eine läppische Seite Text nicht zu Ende lesen. Letzteres ist aber von eher theoretischer Bedeutung, da bislang kaum Vorstände zu meinem Leserkreis gehören und für selbige auch noch die Keks-Comik-Foto-Roman-Variante beiliegt ;-)

Bevor „Spritzgebäck a la Frank” also bei Wikileak versumpft, hier nun das Last-Minute-Rezept:

PDF 6,3 MB (ging nicht kleiner)

ZUTATEN:

Für Lesefaule

250 g Butter

300 g Butterschmalz (= Butaris)

450 g brauner Rohrzucker
ACHTUNG: Siehe Zubereitung

1.000 g Mehl, Typ 405 (bitte kein Instant Mehl kaufen)

4 Stk. Eigelb

5 Esslöffel 54 % Rum (= 35 g) + 1 Röhrchen Rum-Aroma

4 Briefchen Dr. Oetker Finesse Orangenschalen

3 Briefchen Dr. Oetker Finesse Bourbon-Vanille

600 g Kuvertüre, z. B. 70 % Chocolat ménage de luxe von Weinrich

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ZUBEREITUNG:

Butter + Butterschmalz (Zimmertemperatur) und Zucker schaumig schlagen und nach und nach die vier Eigelb, die Mischung aus Rum + Rum-Aroma + Vanille sowie das Orangenschalen-Granulat nebst einem halben Teelöffel Salz dazugeben. Fein und artig weitere 3 Minuten aufschlagen.

ACHTUNG: Rohrzucker ist in der Regel zu grob für feines Gebäck. Deshalb kommt der bei mir noch mal kurz in den Mixer. Bitte KEIN Puderzucker daraus machen. Für Mixfaule: Ganz normaler weißen Haushaltszucker – die grobere Variante – tut´s auch, schmeckt aber nicht ganz so gut.

Das Mehl zügig unterheben. Teig ist fertig, wenn er sich gut von der Schüssel löst. Nicht zu lange kneten! Sonst gibt´s anstatt zart-knusprigen Kekse eine fimoreske Spachtelmasse.

Teigrolle in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 8 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen (24 Stunden schaden auch nicht).

KitchenAid mit Fleischwolf aufstellen und Teig auf Stufe 1 – 3 durch den Spritzgebäck-Vorsatz drehen. Teig muss wirklich kalt und hart sein! Die klassische Variante von KitchenAid & Co. sieht übrigens so aus, funktioniert ebenfalls tadellos und kann zudem auch noch zum Knacken von Kokosnüssen eingesetzt werden:

Bei 180º Celsius (Ober- und Unterhitze) zirka 12 Minuten backen (2 Bleche ca. 16 Minuten).

Nach Lust und Laune in Schokoladen-Kuvertüre tunken. Nicht frustriert sein, wenn die Schoki nach einem halben Tag immer noch am Backpapier kleben bleibt. Nach 24 Stunden isse fest, versprochen.

Viel Spaß und knusprige Weihnachten

Andreas Frank

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Nachtrag für all die, die den sonst üblichen Xmas-Blödsinn vermissen:

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Für Musikliebhaber: The Cup Size Choir

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Für Digital Natives: Christmas 2.0

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Für Heimkehrer: Welcome Back

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Ähnliche Beiträge

Weihnachten 2009

Weihnachten 2008

Links 03/10: Heute alles über LECKER.


Kochen und Innovationen können ja durchaus die ein oder andere Gemeinsamkeit haben, wie ich schon zu Cook & Coach®-Zeiten propagiert habe. Beim einen wie beim anderen sollten (Management-)Tugenden wie Kreativität und Können, Organisationstalent und Spontanität, Entscheidungsfreude und Inspiration, Schnelligkeit und Nervenstärke dafür sorgen, dass aus faden Allerweltsprodukten etwas wird, das Menschen lieben. Beim Kochen [Rezept] wie beim Innovieren zeigt sich, dass man auch das vermeintlich Bekannte immer noch etwas besser machen kann. Und beides liefert Erfolgserlebnis, hervorgerufen durch die glücklichen Gesichter seiner Gäste / Kunden – so es denn gelingt.

Deshalb geht´s heute um meine drei Lieblings-Kochblogs, die teilweise sogar täglich unter Beweis stellen, wie viel man noch besser und leckerer machen kann. Weiterlesen

Links 02/10: Heute alles über Tipp-Ex.


Tipp-Ex 1: Don´t shoot the bear.

Oder auch: Wie man ein ausschließlich offline nutzbares Produkt so innovativ online erlebbar macht, dass 2.707.020 Menschen dermaßen viel Spaß daran haben (Stand 06.09.10 so gegen 23:00 Uhr), dass diese bislang über siebentausend Kommentare und Empfehlungen abgegeben haben, welche Wörter man im interaktiven Spot ausprobieren sollte. (Schönen Dank für den Hinweis an die Krawallmaus.)

Meine persönlichen Favoriten sind: cares, watch, play football, shot, nothing und tipp-ex.

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Tipp-Ex 2: Best of Bullshit. Weiterlesen

Links 01/10: Heute alles über Luft – gepresste, dünne und heiße.


1. Luftpumpen-Espresso

Handpresso

Zugegeben: Begriffe wie etwa „wandern“, „skifahren“ oder gar  „spazierengehen“ verursachen bei mir eher Unbehagen denn Vorfreude auf Freiheit und Abenteuer. Doch für den unwahrscheinlichen aber nie auszuschließenden Fall eines durch Fremdeinwirkung (stumpfer Gegenstand oder so) verursachten Sinneswandels habe ich mir vorgenommen, auf jeden Fall dieses 476 Gramm schwere Espressomaschinchen nebst 50 ml heißem Wasser mitzunehmen. Denn wenn schon outdoor, dann doch bitte schön stilvoll mit 16 Bar auf der Pumpe und gediegenem Crema in der Tasse.

Ob man mit dem Teil auch Luftmatratzen aufpusten kann, steht da nicht. Weiterlesen

Weihnachts-Links: über Kirschkernspucker, Whams Last Eastern und lispelnde Maulwürfe


Na endlich! Irgendwie hatte ich dieses Jahr das Gefühl, das der Herr Frey sich mächtig Zeit gelassen hat, mit der alljährlichen Buchbesprechung zum Fest. Kann aber auch pure Ungeduld gewesen sein. Jedenfalls liegt sie jetzt vor mir und beginnt mit den weisen Worten:

Damals war die Markenwelt noch in Ordnung. Da waren Regalflächen noch nicht optimiert, so dass sogar dreieckige Trinktüten wie Orangen-Sunkist Platz fanden. Die konnte man kaufen, austrinken, aufpusten und …—> weiterlesen – lohnt sich!

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Und sonst? Beginnen wir mit den Standards, in diesem Falle: Elfyourself. Diesmal jedoch nicht als Online-Gimmick, bei dem man sein Konterfei in die Animation eines tanzenden Weihnachts-Elfen einsetzen und anschließend an schmerzfreie Zeitgenossen versenden kann, sondern als Flashmob. Also als mehr oder WENIGER sinnhafter Menschenauflauf. Weiterlesen

Links 03/09 – über einen Electric-Scooter Namens Ferdinand, das drahtlose Präzisionsschmieden von Kurbelwellen, die Neuerfindung des inhaltslosen Diagramms …


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1. Tante Paulas Electric-Scooter

ScooterBeim Thema Innovationen gerät man recht schnell in die Versuchung, das ganze verbal aufzubohren: Man (z. B. ich) schwafelt von der immensen Bedeutung für den gesamten Standort Deutschland, dem Blablabla und dem Hastenichtgesehen und dann kommt da so ein Herr Wallberg von der Remscheider Firma HENI daher und antwortet als verantwortlicher Produkt- und Business Developement Manager von Maximilian und Ferdinand auf die Frage „Warum braucht man den Elektroroller MAXIMILIAN II.?” mit …

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Cheers to innovation!


Weil´s so schön zum vorherigen Eintrag passt, hier der ganz neue Mac versus PC-Spot von Apple.

Wünsche allseits ein gepflegtes Wochenende!

Einfachheit ist die ultimative Raffinesse.


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»… „Simplicity is the Ultimate Sophistication.” What we meant by that was that when you first attack a problem it seams really simple because you don´t unterstand it. Then when you start to really understand it, you come up with these very complicated solutions because it´s really hairy. Most people stop there. But afew people keep burning the midnight oil and finally understand the underlying principles of the problem and come up with an elegantly simple solution for it. But very few people go the distance to get there. …«

Diese genialen Sätze sind keineswegs aus Steve Jobs´morgiger Keynote durchgesickert. Das Zitat ist alt. Um genau zu sein: uralt. Nämlich ein gepflegtes Vierteljahrhundert und nachzulesen in der Computerzeitschrift BYTE (Seite 60) vom Februar 1984. Weiterlesen

Links 02/09 – Urgroßmutter aller iPods gefunden.


Vermutlich liegt es an meiner frühkindlichen Prägung durch Carls Barks´ Helferlein: Aber bei dem Versuch, den Begriff „Innovation” zu visualisieren, bin ich bislang nie über die obligatorische und leider selten dämliche Glühbirne hinaus gekommen.

Jedenfalls bis zum letzten Donnerstag, als ich das WordPress-Designs wechselte und daraufhin des Lieblingstexters Mahnung erhielt, dass jenes unsägliche Leuchtmittel da ja nun so gar nichts mehr zu suchen hätte! Das dazu passende Layout folgte wenige Augenblicke später und schwupps waren wir beim ersten Link-Tip. Weiterlesen

Brillant erklärt!


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Die folgenden sechs Filme sind mir im Laufe der letzten Monate in Erinnerung geblieben, weil sie sehr komplexe, komplizierte Themen unglaublich einfach und anschaulich erklären.

Angefangen beim höchst diffizilen „Nahostkonflikt” über den sicherlich hinlänglich bekannte Did-you-know-Film zum Thema „Shift happens” und der bemerkenswerten Scholz & Friends-Animation über den „Dramatic Shift in Marketing Reality” bis hin zu sehr technischen  Fragen, wie etwa  ”Was ist ein RSS-Feed?” aus der sehenswerten in-plain-English-Serie,Woher kommt das Internet?“ in der man erfährt, warum es eigentlich das Internet gibt und dem schwer schrägten Sun Microsystems-Film zum Thema „Chip multithreading” (klingt doof, macht aber Spaß!). Weiterlesen

Links 01/09


Zum Jahresauftakt 3 Links rund um die Themen Ideen & Innovationen:

Sitze anstatt Reklame: was Werbung (nicht) leistet.

Ein geniales Plädoyer von zeus jones, Marketing und Planning zum immanenten Bestandteil der Produktentwicklung zu machen – vorausgesetzt, man will wirklich erfolgreich sein.

—> http://www.slideshare.net/zeusjones/strategy-beyond-advertising-presentation?type=document

(Im Fullscreen-Modus bitte auf die Präsentations-Notizen achten. Die sind besonders lesenswert!) Weiterlesen
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