Hot ZR – Zwetschgen-Relish



Falls noch jemand ein fixes Rezept sucht, um dem momentanen Überangebot an Zwetschgen ein angemessen kulinarisches Ende zu bereiten, ohne in der üblichen Marmeladen-, Mus- oder Kuchenecke zu landen, empfiehlt sich vielleicht das franksche „ZR”. Ein fruchtig würziges Zwetschgen-Relish, das mit seiner feinen Schärfe gleichwohl zu einem reifen Käse, zur herzhaft gegrillten Hähnchenkeule oder zum zart-rosa gegarten Lammkarree passt. Weiterlesen

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Innovationsmanager: Alles nur verkappte Ruhigstellungsbeauftragte?


Dass die Wirtschaft wirklich boomt merkt man nicht zuletzt daran, dass IT, Marketing und Innovationsmanagement wieder mit anständigen Budgets bedacht werden. Beim Thema Innovation scheinen die 2011er Etats sogar so opulent ausgefallen zu sein, dass Innovationsmanager allerorts, so mein subjektiver Eindruck, wie Pilze aus dem feuchten Waldboden schießen.

Aus Studie „Deutschland, ein Land der Innovatoren?”, Caption Seite 2

Eigentlich gut so, sollte man meinen. Denn schließlich sorgen Innovationsmanager ja im Zusammenspiel mit vielen anderen Unternehmensbereichen für Produkte und Services, die vom Kunden nicht einfach nur als neu empfunden werden, sondern die echte, nachhaltige Anbieterpräferenz beim Kunden erzeugen. Genau darum geht´s ja beim Innovieren – in Abgrenzung zu Wissenschaft und Forschung auf der einen und KVP und „betrüblichem” Vorschlagswesen auf der anderen Seite. Aber ist das wirklich so?

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Links 01/2011: Heute alles über Zukunft.



„Zukunft ist nicht mehr selbstverständlich. Sie muss wie der Friede gewonnen werden.“

Das ist die Quintessenz einer bemerkenswerten Dokumentation über das Jahr 2000 – und zwar so, wie sich namhafte Experten das 1967 vorgestellt haben. Kein Raumschiff Orion-Firlefanz (höre) aber dafür so spießig und spannend, so schwarz-weiß und bildstark, so altmodisch und progressiv, so naiv und blitzgescheit zugleich, dass ich mit dem Zuschauen nicht aufhören konnte. 48 Minuten mitten an einem ziemlich arbeitsreichen Tag (schönen dank auch an Living the future ;-)

Und damit sich jetzt keiner diesen feinen Film des kürzlich verstorbenen Rüdiger Proske wegen eines läppischen Stündchens Zeitaufwand versagt, findet ihr unter dem Video fein und artig die wesentlichen Highlights. Einfach mittels der Zeitangaben mit dem Regler unter´m Video direkt zum Themen springen – so ihr eine ruhige Hand habt.

Zum kritischen Vergleich gibt´s anschließend noch eine brandaktuelle Mobilitäts-Prognose vom Trendbüro für das Jahr 2030 sowie das nette Filmchen „Il était une fois… les technologies du passé” bei dem sich kanadische Grundschulkinder eine Floppy Disk und andere, längst verflossene HighTech-Gerätschaften zu erklären versuchen ;-)

Ach ja, noch ein kleiner Hinweis für die Jüngeren unter uns: 1967 gab es noch keine Werbe-Unterbrecher. Ihr müsst also selbsttätig durch das Drücken der Stopptaste für die nötige Pinkelpause sorgen. So ist das eben mit dem Fortschritt.

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00:57 … Die Ausgangslage: Atomzeitalter, Zeitalter der Kybernetik, der Raumfahrt, der Biologie. Rasantes Entwicklungstempo. Zentrale und absolut zeitgemäße Frage: Wohin soll das noch führen?
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02:30 … Impressionen über das, was 1967 als HighTech und als Zeichen des niemals endenden Fortschritts galt: Verkehrsflugzeuge, Autos auf Autobahnen, Spiegelreflexkameras für Jedermann, preiswerte Taschenbücher, Neonreklame, öffentliche Münzfernsprecher, Tonbandgerät und Schallplattenspieler, Fernseher, Nylonstrümpfe, Staubsauger, elektrisches Bügeleisen, Elektrorasierer, Föhn, Küchenmixer, Kühlschrank, Gefriertruhe, Mangelautomat, Waschmaschine, Vielfalt an Waschmitteln, IBM-Lochkarten.
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13 vollgepackte 747 (Da geht noch was!)


Das ist doch mal ein netter Service von WordPress: „Your 2010 year in blogging”.

The stats helper monkeys at WordPress.com mulled over how this blog did in 2010, and here’s a high level summary of its overall blog health:

Healthy blog!

The Blog-Health-o-Meter™ reads Fresher than ever.

Crunchy numbers

Featured image

A Boeing 747-400 passenger jet can hold 416 passengers. This blog was viewed about 5,200 times in 2010. That’s about 13 full 747s. Weiterlesen

Ich krümele, also bin ich.


Kekse kann man kaufen. Muss man aber nicht. Auch nicht, wenn man gar nicht backen kann, wenig bis gar keine Zeit hat, den Vergleich mit Tante Agathes oberschlesischen Traditionsbackwaren scheut oder das Fabrizieren von Feingebäck prinzipiell für schwul hält.

Den letzten Vorbehalt kann man problemlos mit dem Einsatz von schwerem Küchengerät aushebeln. Schließlich wurde das Rezept von mir auf absolute Maschinentauglichkeit hin optimiert. Den Wettbewerb mit der familieninternen Oberspezialistin für Süßkram aller Art braucht niemand zu fürchten, denn Spritzgebäck a la Frank ist ebenfalls ein bewährter Familienklassiker. Und natürlich das aller Wichtigste: Das Rezept funktioniert (PUNKT)

Vorausgesetzt, man gehört nicht zu den Zeitgenossen, die Rezepte grundsätzlich ignorieren oder eine läppische Seite Text nicht zu Ende lesen. Letzteres ist aber von eher theoretischer Bedeutung, da bislang kaum Vorstände zu meinem Leserkreis gehören und für selbige auch noch die Keks-Comik-Foto-Roman-Variante beiliegt ;-)

Bevor „Spritzgebäck a la Frank” also bei Wikileak versumpft, hier nun das Last-Minute-Rezept:

PDF 6,3 MB (ging nicht kleiner)

ZUTATEN:

Für Lesefaule

250 g Butter

300 g Butterschmalz (= Butaris)

450 g brauner Rohrzucker
ACHTUNG: Siehe Zubereitung

1.000 g Mehl, Typ 405 (bitte kein Instant Mehl kaufen)

4 Stk. Eigelb

5 Esslöffel 54 % Rum (= 35 g) + 1 Röhrchen Rum-Aroma

4 Briefchen Dr. Oetker Finesse Orangenschalen

3 Briefchen Dr. Oetker Finesse Bourbon-Vanille

600 g Kuvertüre, z. B. 70 % Chocolat ménage de luxe von Weinrich

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ZUBEREITUNG:

Butter + Butterschmalz (Zimmertemperatur) und Zucker schaumig schlagen und nach und nach die vier Eigelb, die Mischung aus Rum + Rum-Aroma + Vanille sowie das Orangenschalen-Granulat nebst einem halben Teelöffel Salz dazugeben. Fein und artig weitere 3 Minuten aufschlagen.

ACHTUNG: Rohrzucker ist in der Regel zu grob für feines Gebäck. Deshalb kommt der bei mir noch mal kurz in den Mixer. Bitte KEIN Puderzucker daraus machen. Für Mixfaule: Ganz normaler weißen Haushaltszucker – die grobere Variante – tut´s auch, schmeckt aber nicht ganz so gut.

Das Mehl zügig unterheben. Teig ist fertig, wenn er sich gut von der Schüssel löst. Nicht zu lange kneten! Sonst gibt´s anstatt zart-knusprigen Kekse eine fimoreske Spachtelmasse.

Teigrolle in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 8 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen (24 Stunden schaden auch nicht).

KitchenAid mit Fleischwolf aufstellen und Teig auf Stufe 1 – 3 durch den Spritzgebäck-Vorsatz drehen. Teig muss wirklich kalt und hart sein! Die klassische Variante von KitchenAid & Co. sieht übrigens so aus, funktioniert ebenfalls tadellos und kann zudem auch noch zum Knacken von Kokosnüssen eingesetzt werden:

Bei 180º Celsius (Ober- und Unterhitze) zirka 12 Minuten backen (2 Bleche ca. 16 Minuten).

Nach Lust und Laune in Schokoladen-Kuvertüre tunken. Nicht frustriert sein, wenn die Schoki nach einem halben Tag immer noch am Backpapier kleben bleibt. Nach 24 Stunden isse fest, versprochen.

Viel Spaß und knusprige Weihnachten

Andreas Frank

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Nachtrag für all die, die den sonst üblichen Xmas-Blödsinn vermissen:

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Für Musikliebhaber: The Cup Size Choir

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Für Digital Natives: Christmas 2.0

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Für Heimkehrer: Welcome Back

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Braucht man einen Chief SERVICE Officer ?


Chief Officer gibt´s für alles möglich. Neben den bekannten CEOs, CIOs und COOs findet man auch noch den CBO, CLO oder CVO. Bloß eben keinen Chief SERVICE Officer, also ein Vorstand für Kundenservice.

CAO | CBO | CCO | CDO | CEO | CFO | CHRO | CIO | CISO | CKO | CLO | CMAO | CMO | CNO | COO | CPO | CQO | CRO | CSO | CTO | CVO

Schade eigentlich, wenn man bedenkt wie lustvoll über schlechten Service und Support getratscht wird und wie gerne jeder seine persönliche Service-Horrorstory zum Besten gibt. Nicht wie früher im kleinen Kreis am Tresen, sondern blöderweise auf breitester Basis im Social Web, wie die Deutsche Bahn unlängst gemerkt hat und wie die neue Studie „The Reset Generation” auf Seite 16 bestätigt: „…If their needs aren’t met, a brand’s deficiencies will travel quickly across the globe by this connected generation, who we know are eager to share both their positive (82%) and negative (75%) experiences.” Weiterlesen

Links 03/10: Heute alles über LECKER.


Kochen und Innovationen können ja durchaus die ein oder andere Gemeinsamkeit haben, wie ich schon zu Cook & Coach®-Zeiten propagiert habe. Beim einen wie beim anderen sollten (Management-)Tugenden wie Kreativität und Können, Organisationstalent und Spontanität, Entscheidungsfreude und Inspiration, Schnelligkeit und Nervenstärke dafür sorgen, dass aus faden Allerweltsprodukten etwas wird, das Menschen lieben. Beim Kochen [Rezept] wie beim Innovieren zeigt sich, dass man auch das vermeintlich Bekannte immer noch etwas besser machen kann. Und beides liefert Erfolgserlebnis, hervorgerufen durch die glücklichen Gesichter seiner Gäste / Kunden – so es denn gelingt.

Deshalb geht´s heute um meine drei Lieblings-Kochblogs, die teilweise sogar täglich unter Beweis stellen, wie viel man noch besser und leckerer machen kann. Weiterlesen

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