In eigener Sache (2): Möglichmacher + Innovations-Enabler


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Wie kann man ein Blog „Möglichmacher-Blog“ nennen.

Wie kann man Menschen, die Innovationen möglich machen, in schönstem denglisch als „Innovations-Enabler“ bezeichnen oder von Innovations-Enabling reden.

So manch einem verursachen solche Wortschöpfungen Zahnschmerzen. Bislang ist uns aber noch nichts Besseres eingefallen. Und da Cook & Coach® ja explizit darauf abzielen, Führungskräfte darin zu trainieren, Innovationen möglich zu machen (weil wir der Überzeugung sind, dass mehr Innovationen nur dann funktionieren, wenn die oberste Führungs-Crew das aktiv fordert und fördert) sind beide Begriff inhaltlich ja auch durchaus richtig. Aber richtig schön sind sie nicht.

Also: 

Wem fällt etwas Besseres ein?

Wer findet einen Blog-Namen den es noch nicht gibt und der die Vision vom „Möglichmachen“ in einem Begriff auf den Punkt bringt — ohne Zahnschmerzen.

Wer außer den zwei Begriffen (die sollten eigentlich Ansporn genug sein) noch eine zusätzliche Motivation braucht: es gibt auch etwas zu gewinnen. Nämlich eines unserer Cook & Coach-Grubentücher (siehe Bild).

Ideeisieren …


 

 

Wie bei IBM üblich, herrlich trocken und exakt auf den Punkt: der aktuelle TV-Spot.

Wer kurz und bündig mehr zum Thema „Ideenfindung“ erfahren möchte, dem empfehle ich das Taschenbüchlein „Kreativitätstechniken“ aus dem Carl Hanser-Verlag mit den sieben wichtigsten Techniken, den jeweiligen Vor- und Nachteilen und schön plausiblen Beispielen. (-> amazon).

Wer sich die 9,90 € sparen möchte, findet wie üblich bei Wikipedia ohne Ende Input. Etwa den hier:„ … Intuitive Methoden liefern in kurzer Zeit sehr viele Ideen (in 30 Minuten 100 – 400 Einzelideen). Sie fördern Gedankenassoziationen bei der Suche nach neuen Ideen. Sie sind auf Aktivierung des Unbewussten ausgelegt; Wissen, an das man sonst nicht denkt. Diese Methoden sollen helfen, eingefahrene Denkgleise zu verlassen. Sie aktivieren das Potenzial ganzer Gruppen und legen eine breite Basis, bevor mit diskursiven Methoden weitergearbeitet wird. Am bekanntesten ist wohl das in der Gruppe durchgeführte Brainstorming, welches in einer Vielzahl von Varianten praktiziert wird. … 

 … ”

Es folgen noch 29 weitere Techniken (na, wer´s braucht).

Aber mal ehrlich: das „Ideeisieren“ scheitert doch wohl kaum an zu wenig oder an den falschen Kreativitätstechniken, sondern an der mangelnden Bereitschaft, Neues und damit immer auch Unbekanntes möglich zu machen – bei Chefs und bei Angestellten.

In eigener Sache (1): Der neue Cook & Coach-Auftritt ist online.


Nach gut dreieinhalb Tagen Bastelspaß ist sowohl die neue Website als auch das Cook&Coach.pdf fertig und online. Ziel war es, die Inhalte unseres Innovations-Management-Events zu straffen und bei der Website noch besser den Spaß an der Sache wider zu spiegeln – ohne die Seite zu überfrachten. Ob dieser Eiertanz gelungen ist, interessiert uns natürlich brennend. Also Feuer frei für jede Form der Manöverkritik! 

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Angucken kann man sich die neue Site unter www.cookandcoach.de. Das PDF-Büchlein zum Event gibt´s mit einem Klick auf das Bild rechts.

Eine Bitte noch: kommentiert bitte im Blog und nicht per Mail, also ohne falsche Rücksichtnahme. Denn sonst macht ein Blog keinen Sinn. 

 

Deutsche Bank Research: Projektwirtschaft steigt bis 2020 auf 15 %.


Ich hatte gestern Abend das Vergnügen, an der Abschlussveranstaltung „Deutschland 2020“ vom Geschäftskunden-Forum der Deutschen Bank teilzunehmen. Und ich war verblüfft.

Denn die dort von der Deutsche Bank Research präsentierte Prognose (Deutschland im Jahr 2020 – Neue Herausforderungen für ein Land auf Expedition) belegte ungewöhnlich zwingend, welchen Anforderungen sich Unternehmen aller Größen in den nächsten Jahren stellen müssen. Im Fokus stand dabei der Begriff „Projektwirtschaft“. Diese spezielle, neue Form der firmenübergreifenden Zusammenarbeit wird von 2 % in 2007 auf 15 % in 2020 steigen. Dazu die Deutsche Bank:

 

» Projektwirtschaft“ steht für zumeist temporäre, außerordentlich kooperative und oft globale Wertschöpfungsprozesse. … Denn Produktlebenszyklen haben sich weiter verkürzt; die Breite und Tiefe des Wissens, die für die Entwicklung und Vermarktung erfolgreicher Produkte nötig sind, haben rapide zugenommen; … Unternehmen kooperieren daher immer häufiger in gemeinsamen Projekten, oft in Form rechtlich und organisatorisch eigenständiger Projektgesellschaften. In diese Projekte entsenden sie spezialisierte Mitarbeiter oder Organisationsteile, investieren Kapital oder stellen Wissen und Netzwerke zur Verfügung. So können die Unternehmen flexibel, mit geteilten Kosten und geteiltem Risiko auf die deutlich gestiegenen Wissens- und Geschwindigkeitsanforderungen der globalen Märkte reagieren.«

Mit anderen Worten: Vorstände, Geschäftsführer und Top-Manager werden sich auf Kurz oder Lang noch mehr damit beschäftigten (müssen), Innovationen möglich zu machen – interdisziplinär, über ihr eigenes Fachgebiet hinaus und vielleicht sogar projektwirtschaftlich. 

Sie werden also immer mehr dafür sorgen, dass nicht einzelne, sondern sehr viel Mitarbeiter innovativ und kreativ sind bzw. sein können. Denn über niedrigere Löhne ist der Standort Deutschland kaum dauerhaft zu sichern.

 

 

Innovationen entscheidungsreif machen (Mützenspiel)


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Ein Freund von mir hat es allen Ernstes geschafft, mir drei seiner Vorlesungen „Strategisches Marketing“ an der DAMK (Düsseldorfer Akademie für Marketing-Kommunikation e.V.) auf´s Auge zu drücken. Und ich muss zugeben: Aushilfs-Dozent zu sein, macht durchaus Spaß. Nicht zuletzt, weil die Studenten erstaunlich engagiert mitgemacht haben. Jedenfalls waren wir etwas schneller mit BCG- und Ansoff-Matrix durch, als gedacht und hatten Zeit für ein kleines Spaßthema: dem Mützenspiel aus unseren Innovations-Enabling-Seminaren. Den Studenten hat´s jedenfalls gefallen und wer noch ein Tool sucht, um Ideen entscheidungsreif zu machen, dem hilft´s vielleicht auch.

Zum Download des kleinen Vorlesungs-PDFs bitte einfach die Kochmütze anklicken.

Wie ein Baby …


 

 

In der aktuelle Technology Review, Ausgabe 11/2007, gibt es ein wirklich lesenswertes Spezial zum Thema „Innovationsmanagement“.

Besonders nett ist die kleine Einstiegsgeschichte über die vergeigte Rezeptur-Änderung von Coca-Cola im Jahr 1985. Laut TR soll der damalige Coke-CEO Roberto Goizuetta auf die Frage, wie er denn nach einem solchen Desaster schlafen könne, geantwortet haben: „Wie ein Baby – ich wache jede Stunde schreiend auf.“

Zitate, Sprüche und Gedöns (Teil 1 von vielen)


 

Die folgenden Zitate und Sprüche sind mir zumeist im Internet aufgefallen. Ob alle stimmen, weiss ich nicht.

Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat. Mark Twain, 30.11.1835 – 21.04.1910, US-Schriftsteller

Die gefährlichsten Kopfschmerzen werden durch mangelhaft verdaute Ideen verursacht. Claude Chabrol (*1930), frz. Filmregisseur u. -kritiker

brand eins 5/2007, Ideenwirtschaft in Zahlen:

  • Anteil der in deutschen Firmen vorangetriebenen Neuproduktideen, die tatsächlich zu einem kommerziellen Erfolg werden, in Prozent: 6
  • Erfinder in deutschen Firmen, die im Fall des Scheiterns Häme von ihren Kollegen erwarten, in Prozent: 39  
  • Erfinder in deutschen Firmen, die in diesem Fall mit der moralischen Unterstützung ihrer Vorgesetzten rechnen, in Prozent: 22  Weiterlesen
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