Na endlich! Irgendwie hatte ich dieses Jahr das Gefühl, das der Herr Frey sich mächtig Zeit gelassen hat, mit der alljährlichen Buchbesprechung zum Fest. Kann aber auch pure Ungeduld gewesen sein. Jedenfalls liegt sie jetzt vor mir und beginnt mit den weisen Worten:
„Damals war die Markenwelt noch in Ordnung. Da waren Regalflächen noch nicht optimiert, so dass sogar dreieckige Trinktüten wie Orangen-Sunkist Platz fanden. Die konnte man kaufen, austrinken, aufpusten und …“ —> weiterlesen – lohnt sich!
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Und sonst? Beginnen wir mit den Standards, in diesem Falle: Elfyourself. Diesmal jedoch nicht als Online-Gimmick, bei dem man sein Konterfei in die Animation eines tanzenden Weihnachts-Elfen einsetzen und anschließend an schmerzfreie Zeitgenossen versenden kann, sondern als Flashmob. Also als mehr oder WENIGER sinnhafter Menschenauflauf.
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Wer jetzt bei all dem zuckersüßen Weihnachtsgedudel Last Christmas von Wham vermisst hat, der erfährt in der Financial Times Deutschland unter anderem, dass „Last Christmas” eigentlich „Last Easter” heißen sollte, dass es mittlerweile 430 Coverversionen (Stand heute) gibt und dass der Wintersportort Saas-Fee ein Urlaubspaket mit Rundgang auf den Spuren von ‘Last Christmas’ bietet – und zwar inklusive tibetanischer Honigmassage (wer macht so was?!).
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Und zum Schluss noch ein echtes Schmankerl für alle weihnachtlich gestimmten Maulwurffreunde: Nämlich Maulwurf meets Weihnachtsmann von René Marik
Wer vom maulwurfschen Sprachfehler nicht genug bekommen kann:
Tja, wie bzw. wo steige ich jetzt an besten in das Thema ein? Beim letzten, mit leichten Abstrichen hörenswerten Werbeblogger Late Night Podcast zum Thema „Erfolgreiches New Business für Werbeagenturen”? Bei meiner Studie zur Innovations-Verantwortung in großen Unternehmen vom letzten Jahr? Oder beim Statement des ehemaligen CEOs einer führenden Düsseldorfer Agentur, der mir sinngemäß sagte:
„Andreas, das Initiieren und Managen von Innovationsprozessen passt einfach nicht in den Agenturprozess – auch nicht, wenn die nötigen Erkenntnisse bereits verfügbar sind und sogar dann nicht, wenn wir wissen, dass wir damit einige Produkte und Dienstleistungen unserer Kunden nachhaltig besser machen könnten. Es passt halt nicht.”
Wer hat nicht schon mal eine hässliche Braut schön machen müssen?
Ich glaube jedem Werber und jeder Agentur ist es schon passiert, dass man eine Kampagne für ein Produkt (oder eine Dienstleistung) entwickelt hat, die bei näherer Betrachtung weniger taugte als versprochen bzw. weniger geboten hat als möglich wäre. So etwas geschieht ab und an. Und immer dann ist allerhöchste Agenturkunst gefragt:
Zuerst fokussieren Beratung und/oder Planning die Aufgabenstellung in einem Rebriefing so lange und so brillant, bis alle Beteiligten nur noch die eine, vergoldete Ecke sehen. Weiterlesen →
Beim Thema Innovationen gerät man recht schnell in die Versuchung, das ganze verbal aufzubohren: Man (z. B. ich) schwafelt von der immensen Bedeutung für den gesamten Standort Deutschland, dem Blablabla und dem Hastenichtgesehen und dann kommt da so ein Herr Wallberg von der Remscheider Firma HENI daher und antwortet als verantwortlicher Produkt- und Business Developement Manager von Maximilian und Ferdinand auf die Frage „Warum braucht man den Elektroroller MAXIMILIAN II.?” mit …
»… „Simplicity is the Ultimate Sophistication.” What we meant by that was that when you first attack a problem it seams really simple because you don´t unterstand it. Then when you start to really understand it, you come up with these very complicated solutions because it´s really hairy. Most people stop there. But afew people keep burning the midnight oil and finally understand the underlying principles of the problem and come up with an elegantly simple solution for it. But very few people go the distance to get there. …«
Diese genialen Sätze sind keineswegs aus Steve Jobs´morgiger Keynote durchgesickert. Das Zitat ist alt. Um genau zu sein: uralt. Nämlich ein gepflegtes Vierteljahrhundert und nachzulesen in der Computerzeitschrift BYTE (Seite 60) vom Februar 1984. Weiterlesen →
Vermutlich liegt es an meiner frühkindlichen Prägung durch Carls Barks´ Helferlein: Aber bei dem Versuch, den Begriff „Innovation” zu visualisieren, bin ich bislang nie über die obligatorische und leider selten dämliche Glühbirne hinaus gekommen.
Jedenfalls bis zum letzten Donnerstag, als ich das WordPress-Designs wechselte und daraufhin des Lieblingstexters Mahnung erhielt, dass jenes unsägliche Leuchtmittel da ja nun so gar nichts mehr zu suchen hätte! Das dazu passende Layout folgte wenige Augenblicke später und schwupps waren wir beim ersten Link-Tip. Weiterlesen →
Auf der Innovationsseite des Landes NRW steht: „Mit 64 Hochschulen, 470.000 Studierenden und mehr als 50 außeruniversitären Forschungseinrichtungen besitzt Nordrhein-Westfalen die dichteste Wissenschafts- und Forschungslandschaft in Europa. …” (Link)
In der dazu passenden Broschüre Innovationen für alle – Spitzenforschung in NRW findet man dann auf gepflegten 50 Seiten jede Menge Infos „aus den vier Forschungsdisziplinen Biotechnologie, medizinische Forschung und Medizintechnik, Nano-/Mikrotechnologie und Innovative Werkstoffe sowie Energie- und Umweltforschung” auf die sich die Forschungsförderung des Landes NRW nach eigenen Worten konzentriert. Weiterlesen →
Unter der Headline „Markenpositionierung – einfach erklärt“ gab es an dieser Stelle bereits Anfang Juni den ersten Ansatz, genau das so kurz, knapp und vor allem verständlich wie möglich darzustellen. Dank der netten Kommentare, die ich dazu bekommen habe, folgt jetzt die Überarbeitung. Weiterlesen →
Habe gerade durch Zufall auf der Quelleseite diese schmale Hollywoodschaukel gesehen. Wäre eigentlich eine prima Karikatur um zu zeigen wie es Singles geht.
Diese Schaukeln waren doch früher mal für romantische Stunden zu zweit entwickelt worden, oder. Aber vielleicht kann man sich darin, vor Einsamkeit heulend, Weiterlesen →
Wer hier ab und an vorbei schaut, weiß längst, dass Bedenkenträger und Ideenbremser eine ganz eigenartige Faszination auf mich ausüben. Bei Cook & Coach® trainieren wir beispielsweise den Umgang mit betrieblichen Ideenbremsen – etwa dem „Pseudo-Delegierer”, dem „Präventiv-Konsenser” oder dem „diskreten Nachverhandler”. Und meine Studie zur Innovationskultur großer Unternehmen liefert ja auch das ein oder andere Insight zum Thema.
Aber die wohl kürzeste und prägnanteste „Sozialstudie“ hat Kolle Rebbe jetzt in Form der aktuellen Bionade-Quitte-Funkspots herausgebracht. Bitte mal hier hören: Weiterlesen →
Vor 2 Wochen bekam ich von einem sehr guten Freund (und exzellenten Marktforscher – qualitativ, versteht sich) zu meinem wohl etwas verwegenen Gedankengang, man möge doch endlich mal die Telefonkärtchen-Verkäufer von T-Mobile und die IT-Freeks von T-Systems zusammen bringen, um dem iPhone zum verdienten Durchbruch bei Geschäftskunde zu verhelfen (Integration auf Basis von Microsoft Exchange), die trockene Antwort: du und deine naive BETRIEBS-ROMANTIK!
Nun ist dieses Beispiel ja unter Umständen tatsächlich besonders vertäumt. Fakt ist aber, dass es heute nicht mehr ausreicht, wenn Unternehmen bzw. Ingenieure das entwickeln, was sie besonders gut können. Gefragt und erfolgreich ist das, was Kunden brauchen. Weiterlesen →
Die folgenden sechs Filme sind mir im Laufe der letzten Monate in Erinnerung geblieben, weil sie sehr komplexe, komplizierte Themen unglaublich einfach und anschaulich erklären.
„Es gibt keinen Konflikt zwischen kurz- und langfristig. Es gibt nur eine unterlassene Stetigkeit.“
Das ist die Executive-Summary des exzellenten Vortrages, den Peter Edelmann, Vorstand der VOITH AG und Vorsitzender der Geschäftsführung der Voith Turbo GmbH & Co. KG am 20.11.2008 in Frankfurt auf dem Best-Practice-Day der Deutschen Bahn AG gehalten hat.
Herr Edelmann referierte mit schwäbisch-gewitzter Gelassenheit über die wohl beste Innovations-Kultur, von der ich jemals gehört habe und bestätigte ganz nebenbei auch noch sämtliche Insight, die in der Studie „Deutschland, ein Land der Innovatoren?“ aufgedeckt wurden — aber eben nicht theoretisch, sondern aus der knallharten Praxissicht eines 43.000-Mann-„Mittelständlers“ (herrlich!!! ;-))
Blöd nur, dass sich das DB-Funkmikro und der DB-Taschenrecorder nicht leiden konnten und sämtliche Vortragsmitschnitte der Deutschen Bahn unbrauchbar sind. Aber zumindest die Interviews mit uns Referenten kann man sich in folgendem Video anschauen. Weiterlesen →
Zum Jahresauftakt 3 Links rund um die Themen Ideen & Innovationen:
Sitze anstatt Reklame: was Werbung (nicht) leistet.
Ein geniales Plädoyer von zeus jones, Marketing und Planning zum immanenten Bestandteil der Produktentwicklung zu machen – vorausgesetzt, man will wirklich erfolgreich sein.
Wer noch kleinere oder größere Weihnachts-Mitbringsel sucht, hier nun zwei ungemein wichtige Werke:
1. „Früher war mehr Lametta!“
Seit Jahren freue ich mich in der Vorweihnachtszeit auf Michael Freys unnachahmliche Buch-/CD-/DVD-Empfehlungen. Flattert mir selbige dann als zweiseitige Brief-Rezension ins Haus — praktischerweise mit angeheftetem „Einkaufs-Spickzettel“ — gibt´s meisten kein Halten mehr. Da kann der vorweihnachtliche Schreibtisch noch so voll sein: der Brief muss umgehend gelesen werden! Weiterlesen →
In Bosnien finden westliche Produktionsfirmen höchst attraktive Partnerfirmen, die mit qualifiziertem Personal zu sehr günstigen Konditionen Aufgaben übernehmen können. Bei meiner Reise durch Bosnien besuchte ich die Firma Cablex, die im September einen Betrieb für Kabelkonfektionierung eröffnete. Der kleine Youtube-Film zeigt eindrucksvoll (siehe unten), wi […]
Die Krawallmaus hat beschlossen, über die Feiertage den Schweizern auf die Nerven zu gehen. Frohe Weihnachten euch allen! Wir melden uns, wenn wir zurück sind.Falls sie uns wieder einreisen lassen.