Sensationell: Internet Service Provider per Mail erreichbar!

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Seit Ende 2009 setzt der Internet- und Telekommunikations-Provider 1&1 gleich vierfach Innovations-Maßstäbe.

Innovation 1: Die Hightech-Company erfindet nicht nur als neueste Innovation ein echtes MARCELL D’AVIS. (O-Ton: „Aber die neuste Innovation von 1&1, die sehen Sie hier: Das bin nämlich ich.“). Vielmehr zündet die United Internet-Marke ein ganzes Feuerwerk an Unglaublichkeiten. Etwa diese hier:

Innovation 2: Nach gerade einmal 22 Jahren spektakulärer Unternehmensgeschichte und 16 Jahren Betriebszugehörigkeit von Innovation Nr. 1 kommt das Vorzeige-Unternehmen aus Montabaur mit beeindruckender Unaufgeregtheit auf eine Innovation namens
„K U N D E N Z U F R I E D E N H E I T“.
Für alle, die davon noch niemals gehört haben – als vermutlich jeder von uns – hier ein zaghafter Versuch, diese bahnbrechende 1&1-Neuheit in möglichst einfache Worte zu fassen: Bei „Kundenzufriedenheit“ wird sich das Marcell D’Avis – siehe unbedingt auch Innovation 1 – und sein Team „persönlich um Ihre Fragen kümmern“. Unglaublich, was heute schon alles möglich ist!

Doch damit keineswegs genug: Nur den wenigsten, besonders aufmerksamen Betrachtern des weiter unten eingeblendeten Filmdokumentes, ist vermutlich die Schlüsselszene für Innovation Nummer drei aufgefallen.

Innovation 3: Wer ganz genau hinschaut, wird ab Sekunde 36 Menschen mit HEADSETS sehen. Dies lässt, nach kritischer Recherche und mit aller Sorgfalt geprüft, unter Umständen darauf schließen, dass der Telekommunikations-Anbieter eventuell sogar telefonisch erreichbar ist – in Montabaur!

Doch wie es sich für eine dramaturgisch perfekte Inszenierung gehört, hat sich unser Vorzeige-Innovator den absoluten Höhepunkt seiner Innovations-Orgie (man möge mir diesen Überschwang verzeihen) bis zum Schluss aufgehoben.

Innovation 4:

Ja, tatsächlich: 1&1 hat E-Mail!

Fazit dieses phänomenalen Innovationsschaffens: Mit dieser grandiosen Initiative hat 1&1 dem Standort Deutschland eine gewaltigen Schub verpasst. Wer einem solchen Vorbild folgen will, muss sich gehörig ins Zeug legen.

Weihnachts-Links: über Kirschkernspucker, Whams Last Eastern und lispelnde Maulwürfe

Na endlich! Irgendwie hatte ich dieses Jahr das Gefühl, das der Herr Frey sich mächtig Zeit gelassen hat, mit der alljährlichen Buchbesprechung zum Fest. Kann aber auch pure Ungeduld gewesen sein. Jedenfalls liegt sie jetzt vor mir und beginnt mit den weisen Worten:

Damals war die Markenwelt noch in Ordnung. Da waren Regalflächen noch nicht optimiert, so dass sogar dreieckige Trinktüten wie Orangen-Sunkist Platz fanden. Die konnte man kaufen, austrinken, aufpusten und …—> weiterlesen – lohnt sich!

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Und sonst? Beginnen wir mit den Standards, in diesem Falle: Elfyourself. Diesmal jedoch nicht als Online-Gimmick, bei dem man sein Konterfei in die Animation eines tanzenden Weihnachts-Elfen einsetzen und anschließend an schmerzfreie Zeitgenossen versenden kann, sondern als Flashmob. Also als mehr oder WENIGER sinnhafter Menschenauflauf. Weiterlesen

Pferde-Lackierer oder Innovations-Katalysator: 
Können Agenturen Produkte besser machen?

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Tja, wie bzw. wo steige ich jetzt an besten in das Thema ein? Beim letzten, mit leichten Abstrichen hörenswerten Werbeblogger Late Night Podcast zum Thema „Erfolgreiches New Business für Werbeagenturen”? Bei meiner Studie zur Innovations-Verantwortung Caption_Innovationin großen Unternehmen vom letzten Jahr? Oder beim Statement des ehemaligen CEOs einer führenden Düsseldorfer Agentur, der mir sinngemäß sagte:

„Andreas, das Initiieren und Managen von Innovationsprozessen passt einfach nicht in den Agenturprozess – auch nicht, wenn die nötigen Erkenntnisse bereits verfügbar sind und sogar dann nicht, wenn wir wissen, dass wir damit einige Produkte und Dienstleistungen unserer Kunden nachhaltig besser machen könnten. Es passt halt nicht.”

Wer hat nicht schon mal eine hässliche Braut schön machen müssen?

Ich glaube jedem Werber und jeder Agentur ist es schon passiert, dass man eine Kampagne für ein Produkt (oder eine Dienstleistung) entwickelt hat, die bei näherer Betrachtung weniger taugte als versprochen bzw. weniger geboten hat als möglich wäre. So etwas geschieht ab und an. Und immer dann ist allerhöchste Agenturkunst gefragt:

  • Zuerst fokussieren Beratung und/oder Planning die Aufgabenstellung in einem Rebriefing so lange und so brillant, bis alle Beteiligten nur noch die eine, vergoldete Ecke sehen. Weiterlesen

Links 03/09 – über einen Electric-Scooter Namens Ferdinand, das drahtlose Präzisionsschmieden von Kurbelwellen, die Neuerfindung des inhaltslosen Diagramms …

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1. Tante Paulas Electric-Scooter

ScooterBeim Thema Innovationen gerät man recht schnell in die Versuchung, das ganze verbal aufzubohren: Man (z. B. ich) schwafelt von der immensen Bedeutung für den gesamten Standort Deutschland, dem Blablabla und dem Hastenichtgesehen und dann kommt da so ein Herr Wallberg von der Remscheider Firma HENI daher und antwortet als verantwortlicher Produkt- und Business Developement Manager von Maximilian und Ferdinand auf die Frage „Warum braucht man den Elektroroller MAXIMILIAN II.?” mit …

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Cheers to innovation!

Weil´s so schön zum vorherigen Eintrag passt, hier der ganz neue Mac versus PC-Spot von Apple.

Wünsche allseits ein gepflegtes Wochenende!

Einfachheit ist die ultimative Raffinesse.

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»… „Simplicity is the Ultimate Sophistication.” What we meant by that was that when you first attack a problem it seams really simple because you don´t unterstand it. Then when you start to really understand it, you come up with these very complicated solutions because it´s really hairy. Most people stop there. But afew people keep burning the midnight oil and finally understand the underlying principles of the problem and come up with an elegantly simple solution for it. But very few people go the distance to get there. …«

Diese genialen Sätze sind keineswegs aus Steve Jobs´morgiger Keynote durchgesickert. Das Zitat ist alt. Um genau zu sein: uralt. Nämlich ein gepflegtes Vierteljahrhundert und nachzulesen in der Computerzeitschrift BYTE (Seite 60) vom Februar 1984. Weiterlesen

Links 02/09 – Urgroßmutter aller iPods gefunden.

Vermutlich liegt es an meiner frühkindlichen Prägung durch Carls Barks´ Helferlein: Aber bei dem Versuch, den Begriff „Innovation” zu visualisieren, bin ich bislang nie über die obligatorische und leider selten dämliche Glühbirne hinaus gekommen.

Jedenfalls bis zum letzten Donnerstag, als ich das WordPress-Designs wechselte und daraufhin des Lieblingstexters Mahnung erhielt, dass jenes unsägliche Leuchtmittel da ja nun so gar nichts mehr zu suchen hätte! Das dazu passende Layout folgte wenige Augenblicke später und schwupps waren wir beim ersten Link-Tip. Weiterlesen

Ist Forschung schon Innovation?

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Auf der Innovationsseite des Landes NRW steht: „Mit 64 Hochschulen, 470.000 Studierenden und mehr als 50 außeruniversitären Forschungseinrichtungen besitzt Nordrhein-Westfalen die dichteste Wissenschafts- und Forschungslandschaft in Europa. …” (Link)

In der dazu passenden Broschüre Innovationen für alle – Spitzenforschung in NRW findet man dann auf gepflegten 50 Seiten jede Menge Infos „aus den vier Forschungsdisziplinen Biotechnologie, medizinische Forschung und Medizintechnik, Nano-/Mikrotechnologie und Innovative Werkstoffe sowie Energie- und Umweltforschung” auf die sich die Forschungsförderung des Landes NRW nach eigenen Worten konzentriert. Weiterlesen

NEU: Markenpositionierung – jetzt noch einfacher erklärt ;-)

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Unter der Headline „Markenpositionierung – einfach erklärt“ gab es an dieser Stelle bereits Anfang Juni den ersten Ansatz, genau das so kurz, knapp und vor allem verständlich wie möglich darzustellen. Dank der netten Kommentare, die ich dazu bekommen habe, folgt jetzt die Überarbeitung. Weiterlesen

Interpretation einer halben Hollywoodschaukel ;-)

Schaukel_kleinGastbeitrag von Klaus Backwinkel:

Habe gerade durch Zufall auf der Quelleseite diese schmale Hollywoodschaukel gesehen. Wäre eigentlich eine prima Karikatur um zu zeigen wie es Singles geht.

Diese Schaukeln waren doch früher mal für romantische Stunden zu zweit entwickelt worden, oder. Aber vielleicht kann man sich darin, vor Einsamkeit heulend, Weiterlesen

The Sound Of „Bedenkenträger“

Wer hier ab und an vorbei schaut, weiß längst, dass Bedenkenträger und Ideenbremser eine ganz eigenartige Faszination auf mich ausüben. Bei Cook & Coach® trainieren wir beispielsweise den Umgang mit betrieblichen Ideenbremsen – etwa dem „Pseudo-Delegierer”, dem „Präventiv-Konsenser” oder dem „diskreten Nachverhandler”. Und meine Studie zur Innovationskultur großer Unternehmen liefert ja auch das ein oder andere Insight zum Thema.

Aber die wohl kürzeste und prägnanteste „Sozialstudie“ hat Kolle Rebbe jetzt in Form der aktuellen Bionade-Quitte-Funkspots herausgebracht. Bitte mal hier hören: Weiterlesen

Betriebs-Romantik ?!?

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Vor 2 Wochen bekam ich von einem sehr guten Freund (und exzellenten Marktforscher – qualitativ, versteht sich) zu meinem wohl etwas verwegenen Gedankengang, man möge doch endlich mal die Telefonkärtchen-Verkäufer von T-Mobile und die IT-Freeks von T-Systems zusammen bringen, um dem iPhone zum verdienten Durchbruch bei Geschäftskunde zu verhelfen (Integration auf Basis von Microsoft Exchange), die trockene Antwort: du und deine naive BETRIEBS-ROMANTIK!

Nun ist dieses Beispiel ja unter Umständen tatsächlich besonders vertäumt. Fakt ist aber, dass es heute nicht mehr ausreicht, wenn Unternehmen bzw. Ingenieure das entwickeln, was sie besonders gut können. Gefragt und erfolgreich ist das, was Kunden brauchen. Weiterlesen

Brillant erklärt!

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Die folgenden sechs Filme sind mir im Laufe der letzten Monate in Erinnerung geblieben, weil sie sehr komplexe, komplizierte Themen unglaublich einfach und anschaulich erklären.

Angefangen beim höchst diffizilen „Nahostkonflikt” über den sicherlich hinlänglich bekannte Did-you-know-Film zum Thema „Shift happens” und der bemerkenswerten Scholz & Friends-Animation über den „Dramatic Shift in Marketing Reality” bis hin zu sehr technischen  Fragen, wie etwa  ”Was ist ein RSS-Feed?” aus der sehenswerten in-plain-English-Serie,Woher kommt das Internet?“ in der man erfährt, warum es eigentlich das Internet gibt und dem schwer schrägten Sun Microsystems-Film zum Thema „Chip multithreading” (klingt doof, macht aber Spaß!). Weiterlesen

Unterlassene Stetigkeit!

frankfurt_db„Es gibt keinen Konflikt zwischen kurz- und langfristig. Es gibt nur eine unterlassene Stetigkeit.“

Das ist die Executive-Summary des exzellenten Vortrages, den Peter Edelmann, Vorstand der VOITH AG und Vorsitzender der Geschäftsführung der Voith Turbo GmbH & Co. KG am 20.11.2008 in Frankfurt auf dem Best-Practice-Day der Deutschen Bahn AG gehalten hat.

Herr Edelmann referierte mit schwäbisch-gewitzter Gelassenheit über die wohl beste Innovations-Kultur, von der ich jemals gehört habe und bestätigte ganz nebenbei auch noch sämtliche Insight, die in der StudieDeutschland, ein Land der Innovatoren?“ aufgedeckt wurden — aber eben nicht theoretisch, sondern aus der knallharten Praxissicht eines 43.000-Mann-„Mittelständlers“ (herrlich!!! ;-))

Blöd nur, dass sich das DB-Funkmikro und der DB-Taschenrecorder nicht leiden konnten und sämtliche Vortragsmitschnitte der Deutschen Bahn unbrauchbar sind. Aber zumindest die Interviews mit uns Referenten kann man sich in folgendem Video anschauen. Weiterlesen

Links 01/09

Zum Jahresauftakt 3 Links rund um die Themen Ideen & Innovationen:

Sitze anstatt Reklame: was Werbung (nicht) leistet.

Ein geniales Plädoyer von zeus jones, Marketing und Planning zum immanenten Bestandteil der Produktentwicklung zu machen – vorausgesetzt, man will wirklich erfolgreich sein.

—> http://www.slideshare.net/zeusjones/strategy-beyond-advertising-presentation?type=document

(Im Fullscreen-Modus bitte auf die Präsentations-Notizen achten. Die sind besonders lesenswert!) Weiterlesen