Möglichmacher-Blog

Pferde-Lackierer oder Innovations-Katalysator: 
Können Agenturen Produkte besser machen?

19. Oktober 2009 · 3 Kommentare

Tja, wie bzw. wo steige ich jetzt an besten in das Thema ein? Beim letzten, mit leichten Abstrichen hörenswerten Werbeblogger Late Night Podcast zum Thema „Erfolgreiches New Business für Werbeagenturen”? Bei meiner Studie zur Innovations-Verantwortung Caption_Innovationin großen Unternehmen vom letzten Jahr? Oder beim Statement des ehemaligen CEOs einer führenden Düsseldorfer Agentur, der mir sinngemäß sagte:

„Andreas, das Initiieren und Managen von Innovationsprozessen passt einfach nicht in den Agenturprozess – auch nicht, wenn die nötigen Erkenntnisse bereits verfügbar sind und sogar dann nicht, wenn wir wissen, dass wir damit einige Produkte und Dienstleistungen unserer Kunden nachhaltig besser machen könnten. Es passt halt nicht.”

Wer hat nicht schon mal eine hässliche Braut schön machen müssen?

Ich glaube jedem Werber und jeder Agentur ist es schon passiert, dass man eine Kampagne für ein Produkt (oder eine Dienstleistung) entwickelt hat, die bei näherer Betrachtung weniger taugte als versprochen bzw. weniger geboten hat als möglich wäre. So etwas geschieht ab und an. Und immer dann ist allerhöchste Agenturkunst gefragt:

  • Zuerst fokussieren Beratung und/oder Planning die Aufgabenstellung in einem Rebriefing so lange und so brillant, bis alle Beteiligten nur noch die eine, vergoldete Ecke sehen.
  • Daraufhin entwerfen Kreativ-Teams enthusiastisch Kampagne um Kampagne.
  • Nach einigem Hin und Her findet das Produktmanagement sein Produkt / seine Leistung vorteilhaft genug dargestellt – trotz des insgeheim bekannten Fehlens besonderer Kundenrelevanz – weil nunmehr genau der Blickwinkel gefunden wurde, aus dem keine einzige der unvergoldeten Ecken mehr zu sehen ist.
  • Und schlussendlich realisiert der gesamte Agenturapparat unter Zuhilfenahme einer Heerschar interner und externer Experten (Art-Buyern / FFF-Produktionern / Fotografen / Media- und SE-Optimierern / Social-Marketing-Profis etc. pp) eine glorreiche Kampagne, die allerbeste Chancen hat, Kreativitäts- oder Effektivitätspreise aller Art einzuheimsen.

Etwas gemein formuliert könnte man also sagen:

Wenn das zu vermarktende Angebot eher suboptimal ist, verdienen Werber im Grundsatz ihr Geld damit, dass sie mittelmäßige Gäule möglich geschickt zu Pseudo-Rennpferden umlackieren. Was nicht heisst, dass das Kaschieren von Produkt- oder Leistungs-Mankos nicht eine schweißtreibende, jede Menge Hirnschmalz erfordernde, hoch kreative und bei vielen Produkten überaus ehrenwerte Arbeit ist. Schließlich können nicht alle Produkte dieser Welt von sich aus den hohen „Haben-Will-Faktor” wie das iPhone besitzen. (Man denke da nur mal an die passenden iPhone-Tarife von T-Mobile, die ja auch jemand bewerben musste ;-)

Seite_15B

Werber wissen mehr.

Klar ist, dass natürlich nur die aller wenigsten Angebote „bahnbrechende Selbstläufer” sind (was für uns Werber so gesehen ja auch prima ist).

Klar ist aber auch, dass bei der Entwicklung von Werbung immer wieder Erkenntnisse auftauchen, die enorm wertvolle Ansätze darstellen könnten, um Produkte und Leistungen aus sich selbst heraus – also im faktischen Kern – noch relevanter für Kunden zu machen (siehe auch 2-K-Modell und PDF im Blogeintrag vom 24. Juni 2009). Aber nutzen wir alle, Planner, Kreative und Berater, diese Erkenntnisse und bringen solche Insights aktiv in die Produktentwicklung unserer Kunden ein?

Nein, das tun wir in der Regel nicht.

Vielmehr reden große Agenturen noch immer von 360-Grad-Kommunikation, um möglichst viele Teile des eigenen Netzwerks einzubinden und auszulasten (durchaus zum Wohle des Kunden). Und kleinere Agenturen oder Freelancer-Teams preisen ihr Spezialistentum für Social-Media, Employer-Branding, virales Marketing etc. pp – ebenfalls zum Vorteil für den Kunden.

So oder so wird auf jedem möglichen Terrain die hohe Kunst des Übertünchens perfektioniert, anstatt einfach mal einen neuen Weg zu probieren: nämlich schon vor dem nächsten Briefing als wertvoller, gefragter und vermutlich sogar gut bezahlter „Innovations-Katalysator” Geld zu verdienen.

  • Erstens, um mit dieser Consulting-Leistung die später zu bewerbenden Produkte/Leistungen noch dichter an die Kunden unserer Kunden heranzubringen.
  • Zweitens, um so für positive Dialoge mit den Verbrauchern im Netz zu sorgen.
  • Drittens, um das traditionelle Agenturgeschäft dank besserer Produkte und Briefings zu vereinfachen und um auf dieser Basis ein weiteres Mal Agentur-Income zu erwirtschaften – diesmal allerdings leichter und mit mehr Spaß.
  • Und viertens, um Werbung und das gesamte Marketing mit ganz neuen Disziplinen zu befruchten.

Denn als „Innovations-Katalysator” zu fungieren, heißt ja, die unterschiedlichsten Disziplinen zusammenzubringen.

Vom Innenarchitekten, Ethnologen, Philosophen und Marktforscher …

…über den Chemiker, Physiker, Ernährungswissenschaften oder Ingenieur bis hin zum alles koordinierenden Kommunikations-Profi aus Beratung, Planning oder Kreation. Schließlich ist der Werber dank des tagtäglichen Agenturtrainings wie kein andere darauf spezialisiert, Konzepte und Ideen auf Verbraucherrelevanz hin abzuklopfen – und zwar extrem ergebnisorientiert.

Kurzum: Eine dem herkömmlichen Agenturgeschäft angeschlossene, kreative Consulting-Leistung als „Innovations-Katalysator” (oder wie das Kind auch immer heißt) könnte gerade bei den großen Agenturnetzwerken ein ernsthaftes Geschäftsfeld werden. Zumindest theoretisch. Praktisch gibt es natürlich jede Menge wenns und abers.

Zum Beispiel das bereits Eingangs genannte Statement des CEOs einer sehr, sehr großen Düsseldorfer Agentur:

„Das Initiieren und Managen von Innovations-Prozessen passt einfach nicht in den Agenturprozess … ”

Sind Berater, Planner und Kreative wirklich nicht in der Lage, Produkt-Verbesserungen und -Innovationen zu initiieren und mit dem Kunden und zusammen mit externen Fachleuten voranzutreiben? Immerhin sind Berater meisten studierte BWLer mit einer hohen strategischen und organisatorischen Kompetenz. Planner haben jede Menge Ahnung von Marktforschung und davon, wie man spannende Insights aus Menschen heraus kitzelt. Und Kreative sind Meister des zielgerichteten Querdenkens. Sind diese drei Agenturdisziplinen tatsächlich durch den Agenturprozess dermaßen eingeschränkt, dass ein vorgelagertes, als separate Leistung honoriertes Innovations-Consulting unmöglich ist?

Wahrscheinlich ja, wenn man folgendes bedenkt.

Kreative Menschen halten sich für innovativer als sie sind.

Die Original-These aus der Studie „Deutschland, ein Land der Innovatoren?” besagt im Kern, dass sich Führungskräfte, die tagtäglich überdurchschnittlich viele und häufig auch ganz neue Entscheidungen treffen müssen, für viel innovativer und innovationsfördernder halten, als sie de facto sind (befragt wurden 208 Führungskräfte aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern aller Branchen aber ohne Werbeagenturen). Es liegt nahe, dass sich dieses Phänomen bei Menschen – auf Agentur- wie auch auf Kundenseite – noch verstärkt, wenn man den ganzen Tag direkt oder indirekt mit Kreativität zu tun hat.

So gesehen könnte es also sein, dass man sich vor lauter Entscheiden und Kreieren schon für immens innovativ hält, was im Bezug auf Kommunikation ja zumeist auch stimmt. So innovativ, dass ein über die Kommunikation hinausgehendes Engagement, mit dem Ziel, Produkte und Leistungen im Kern für Kunden relevanter zu machen (Marketing also zum immanenten Entwicklungsbestandteil zu machen) gar nicht mehr in Erwägung gezogen wird. Vor allem dann nicht, wenn alle Kreativ-, Beratungs- und Planning-Kapazitäten (einschließlich Produktmanagement auf Kundenseite) wieder einmal bestens damit ausgelastet sind, ein suboptimales Produkt mit einer brillanten Kampagne zu kaschieren.

Dass es außerdem in einer solchen Phase selten dämlich wäre, mit dem Kunden allen Ernstes über ein innovativeres, besseres und womöglich schon im Kern kundenrelevanteres Produkt diskutieren zu wollen, ist klar.

Aber wann passt´s denn nun?

Nicht „wann”, sondern „wo” ist die richtige Frage.

Wenn man sich die Agenturarbeit so wie oben beschrieben als linearen Prozess vorstellt (Drehungen und Schleifen übersehen wir jetzt bitte mal geflissentlich ;-) dann gibt es tatsächlich keinen vernünftigen Zeitpunkt, zu dem eine wie auch immer geartete Leistung als Innovations-Katalysator passen würde.

Zwar haben alle Agenturen in den letzten Jahren immer wieder neue Disziplinen integriert. Aber Webdesign und Social-Media sind letztendlich genau so wie Print, TV oder Plakat auch nur spezielle Kampagnen-Darreichungsformen, – auch wenn diese neuen Disziplinen ein erhebliches Umdenken erfordern. Sie lassen sich also im üblichen Prozess vom Briefing/Rebriefing über Planning, Strategie- und Konzeptentwicklung bis zur Realisierung als zusätzliche Ausprägungen der kreativen Idee integrieren. Und da diese Prozedur bei einem treuen Kunden ein immer wiederkehrender, sich zumeist sogar überschneidender Prozess ist, gibt es nur eine Möglichkeit, Innovations-Consulting unterzubringen: nämlich daneben.

Mit anderen Worten: Im normalen Agenturalltag gibt es kein „davor” und „danach”. Ergo kann diese neue Source of Business nur als eigenständiges / paralleles Angebot funktionieren. Und es wird funktionieren. Denn wenn es in Agenturen schon Sonderbeauftragte für 360-Grad-Kommunikation gibt, dann gelingt es einer Agentur mit entsprechender Größe doch wohl auch, einen personifizierten „Innovation-Katalysator” zu benennen, oder? (Nach dem herrlich lästerlichen Bild vom 360º-Beauftragten, der rotierenderdings in seinem Bürostuhl sitz – ihr wisst, wen ich meine – weiss ich jetzt schon, welche Assoziation der Inno-Katalysator hervorruft ;-))

Innovations-Enabling begeistert.

Und damit das Thema jetzt nicht im „Vielleicht” oder „man könnte ja mal” hängen bleibt, hier noch eine kleine, hoffentlich ermutigende Abschluss-Anekdote aus meinem Akquise-Leben: Als ich nämlich im Frühjahr letzten Jahres versuchte, Agenturen mit einer kleinen Sonderaktion für Cook & Coach® zu motivieren und dazu mit einer beträchtlichen Anzahl von Chef-Plannern und -Beratern sprach, war ich unglaublich verblüfft: Fast jeder, mit dem redete, war spontan von der Idee begeistert, die Top-Führungskräfte ausgewählter Agentur-Kunden im speziellen, von uns entwickelten Cook & Coach®-Seminar darin zu trainieren, Innovationen noch besser möglich zu machen.

Positiv ist also nach diesem inoffiziellen Research, dass Planning und Beratung extrem begeistert reagierten und das Thema „Innovations-Enabling” nach eigenem Bekunden für sehr wichtig hielten. Negativ war allerdings, dass aus der Begeisterung keinerlei Aktion erwuchs. Gelegen hat´s übrigens nicht an den Kosten (das war so, glaubt es mir), sondern daran, dass sich keiner für eine solche „Diversifikation” der Agenturleitung verantwortlich fühlte. Zum einen aus oben genannten Gründen: also Arbeitsüberlastung. Zum anderen, weil das Thema selbst beim Chef-Planner oder Business Director noch zu niedrig aufgehängt war.

Mit anderen Worten: Die Begeisterung ist da. Was fehlt ist eine mutige, konzertierte Aktion von CEO plus CCO, um daraus auch tatsächlich ein neues Geschäftsfeld zu machen.

  • Um sukzessive von einer Dienstleistung wegzukommen, die sich noch zu oft darauf beschränkt, Produktmankos mit kreativen Kampagnen zu kaschieren.
  • Um als interdisziplinär koordinierender Innovations-Möglichmacher Geld zu verdienen.
  • Und um so zu einem Katalysator für Produkt- und Dienstleistungs-Innovationen zu werden, die wahrhaft gefragt sind.

Bin sehr gespannt auf Kommentare.

Besonders interessiert mich natürlich die Einschätzung potenzieller Kunden einer solchen, neuen Agenturleistung. Wie interessant und wie glaubwürdig wäre ein solches Angebot? Welche Chancen sehen Werbetreibende darin? Und ließe sich diese interdisziplinäre Leistung des „Innovations-Katalysators” überhaupt in die Geschäftsprozesse integrieren?

Weitere Blogbeiträge zum Thema:

—> Betriebsromantik

—> Wissenswertes über Innovationen

—> 2-K-Modell als Messlatte für Produktentwicklung und Innovationsmanagement

(siehe PDF am Ende des Beitrags)

→ 3 KommentareKategorien: 1. Innovation · 2. Marketing
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Links 03/09 – über einen Electric-Scooter Namens Ferdinand, das drahtlose Präzisionsschmieden von Kurbelwellen, die Neuerfindung des inhaltslosen Diagramms …

18. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

1. Tante Paulas Electric-Scooter

ScooterBeim Thema Innovationen gerät man recht schnell in die Versuchung, das ganze verbal aufzubohren: Man (z. B. ich) schwafelt von der immensen Bedeutung für den gesamten Standort Deutschland, dem Blablabla und dem Hastenichtgesehen und dann kommt da so ein Herr Wallberg von der Remscheider Firma HENI daher und antwortet als verantwortlicher Produkt- und Business Developement Manager von Maximilian und Ferdinand auf die Frage „Warum braucht man den Elektroroller MAXIMILIAN II.?” mit …

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Cheers to innovation!

11. September 2009 · Kommentar schreiben

Weil´s so schön zum vorherigen Eintrag passt, hier der ganz neue Mac versus PC-Spot von Apple. Weiterlesen →

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Einfachheit ist die ultimative Raffinesse.

8. September 2009 · Kommentar schreiben

»… „Simplicity is the Ultimate Sophistication.” What we meant by that was that when you first attack a problem it seams really simple because you don´t unterstand it. Then when you start to really understand it, you come up with these very complicated solutions because it´s really hairy. Most people stop there. But afew people keep burning the midnight oil and finally understand the underlying principles of the problem and come up with an elegantly simple solution for it. But very few people go the distance to get there. …«

Diese genialen Sätze sind keineswegs aus Steve Jobs´morgiger Keynote durchgesickert. Das Zitat ist alt. Um genau zu sein: uralt. Nämlich ein gepflegtes Vierteljahrhundert und nachzulesen in der Computerzeitschrift BYTE (Seite 60) vom Februar 1984. Weiterlesen →

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Links 02/09 – Urgroßmutter aller iPods gefunden.

25. August 2009 · Kommentar schreiben

Vermutlich liegt es an meiner frühkindlichen Prägung durch Carls Barks´ Helferlein: Aber bei dem Versuch, den Begriff „Innovation” zu visualisieren, bin ich bislang nie über die obligatorische und leider selten dämliche Glühbirne hinaus gekommen.

Jedenfalls bis zum letzten Donnerstag, als ich das WordPress-Designs wechselte und daraufhin des Lieblingstexters Mahnung erhielt, dass jenes unsägliche Leuchtmittel da ja nun so gar nichts mehr zu suchen hätte! Das dazu passende Layout folgte wenige Augenblicke später und schwupps waren wir beim ersten Link-Tip. Weiterlesen →

→ Einen Kommentar schreibenKategorien: 1. Innovation · 3. Fundstücke
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Ist Forschung schon Innovation?

19. August 2009 · 2 Kommentare

Auf der Innovationsseite des Landes NRW steht: „Mit 64 Hochschulen, 470.000 Studierenden und mehr als 50 außeruniversitären Forschungseinrichtungen besitzt Nordrhein-Westfalen die dichteste Wissenschafts- und Forschungslandschaft in Europa. …” (Link)

In der dazu passenden Broschüre Innovationen für alle – Spitzenforschung in NRW findet man dann auf gepflegten 50 Seiten jede Menge Infos „aus den vier Forschungsdisziplinen Biotechnologie, medizinische Forschung und Medizintechnik, Nano-/Mikrotechnologie und Innovative Werkstoffe sowie Energie- und Umweltforschung” auf die sich die Forschungsförderung des Landes NRW nach eigenen Worten konzentriert. Weiterlesen →

→ 2 KommentareKategorien: 1. Innovation
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NEU: Markenpositionierung – jetzt noch einfacher erklärt ;-)

24. Juni 2009 · 5 Kommentare

Unter der Headline „Markenpositionierung – einfach erklärt“ gab es an dieser Stelle bereits Anfang Juni den ersten Ansatz, genau das so kurz, knapp und vor allem verständlich wie möglich darzustellen. Dank der netten Kommentare, die ich dazu bekommen habe, folgt jetzt die Überarbeitung. Weiterlesen →

→ 5 KommentareKategorien: 2. Marketing
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Interpretation einer halben Hollywoodschaukel ;-)

19. Mai 2009 · 8 Kommentare

Schaukel_kleinGastbeitrag von Klaus Backwinkel:

Habe gerade durch Zufall auf der Quelleseite diese schmale Hollywoodschaukel gesehen. Wäre eigentlich eine prima Karikatur um zu zeigen wie es Singles geht.

Diese Schaukeln waren doch früher mal für romantische Stunden zu zweit entwickelt worden, oder. Aber vielleicht kann man sich darin, vor Einsamkeit heulend, Weiterlesen →

→ 8 KommentareKategorien: 4. DDR – der doofe Rest
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The Sound Of „Bedenkenträger“

13. März 2009 · Kommentar schreiben

Wer hier ab und an vorbei schaut, weiß längst, dass Bedenkenträger und Ideenbremser eine ganz eigenartige Faszination auf mich ausüben. Bei Cook & Coach® trainieren wir beispielsweise den Umgang mit betrieblichen Ideenbremsen – etwa dem „Pseudo-Delegierer”, dem „Präventiv-Konsenser” oder dem „diskreten Nachverhandler”. Und meine Studie zur Innovationskultur großer Unternehmen liefert ja auch das ein oder andere Insight zum Thema.

Aber die wohl kürzeste und prägnanteste „Sozialstudie“ hat Kolle Rebbe jetzt in Form der aktuellen Bionade-Quitte-Funkspots herausgebracht. Bitte mal hier hören: Weiterlesen →

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Betriebs-Romantik ?!?

27. Februar 2009 · 3 Kommentare

Vor 2 Wochen bekam ich von einem sehr guten Freund (und exzellenten Marktforscher – qualitativ, versteht sich) zu meinem wohl etwas verwegenen Gedankengang, man möge doch endlich mal die Telefonkärtchen-Verkäufer von T-Mobile und die IT-Freeks von T-Systems zusammen bringen, um dem iPhone zum verdienten Durchbruch bei Geschäftskunde zu verhelfen (Integration auf Basis von Microsoft Exchange), die trockene Antwort: du und deine naive BETRIEBS-ROMANTIK!

Nun ist dieses Beispiel ja unter Umständen tatsächlich besonders vertäumt. Fakt ist aber, dass es heute nicht mehr ausreicht, wenn Unternehmen bzw. Ingenieure das entwickeln, was sie besonders gut können. Gefragt und erfolgreich ist das, was Kunden brauchen. Weiterlesen →

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Brillant erklärt!

16. Februar 2009 · 7 Kommentare

Die folgenden sechs Filme sind mir im Laufe der letzten Monate in Erinnerung geblieben, weil sie sehr komplexe, komplizierte Themen unglaublich einfach und anschaulich erklären.

Angefangen beim höchst diffizilen „Nahostkonflikt” über den sicherlich hinlänglich bekannte Did-you-know-Film zum Thema „Shift happens” und der bemerkenswerten Scholz & Friends-Animation über den „Dramatic Shift in Marketing Reality” bis hin zu sehr technischen  Fragen, wie etwa  ”Was ist ein RSS-Feed?” aus der sehenswerten in-plain-English-Serie,Woher kommt das Internet?“ in der man erfährt, warum es eigentlich das Internet gibt und dem schwer schrägten Sun Microsystems-Film zum Thema „Chip multithreading” (klingt doof, macht aber Spaß!). Weiterlesen →

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Unterlassene Stetigkeit!

7. Januar 2009 · Kommentar schreiben

frankfurt_db„Es gibt keinen Konflikt zwischen kurz- und langfristig. Es gibt nur eine unterlassene Stetigkeit.“

Das ist die Executive-Summary des exzellenten Vortrages, den Peter Edelmann, Vorstand der VOITH AG und Vorsitzender der Geschäftsführung der Voith Turbo GmbH & Co. KG am 20.11.2008 in Frankfurt auf dem Best-Practice-Day der Deutschen Bahn AG gehalten hat.

Herr Edelmann referierte mit schwäbisch-gewitzter Gelassenheit über die wohl beste Innovations-Kultur, von der ich jemals gehört habe und bestätigte ganz nebenbei auch noch sämtliche Insight, die in der StudieDeutschland, ein Land der Innovatoren?“ aufgedeckt wurden — aber eben nicht theoretisch, sondern aus der knallharten Praxissicht eines 43.000-Mann-„Mittelständlers“ (herrlich!!! ;-))

Blöd nur, dass sich das DB-Funkmikro und der DB-Taschenrecorder nicht leiden konnten und sämtliche Vortragsmitschnitte der Deutschen Bahn unbrauchbar sind. Aber zumindest die Interviews mit uns Referenten kann man sich in folgendem Video anschauen. Weiterlesen →

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Links 01/09

5. Januar 2009 · Kommentar schreiben

Zum Jahresauftakt 3 Links rund um die Themen Ideen & Innovationen:

Sitze anstatt Reklame: was Werbung (nicht) leistet.

Ein geniales Plädoyer von zeus jones, Marketing und Planning zum immanenten Bestandteil der Produktentwicklung zu machen – vorausgesetzt, man will wirklich erfolgreich sein.

—> http://www.slideshare.net/zeusjones/strategy-beyond-advertising-presentation?type=document

(Im Fullscreen-Modus bitte auf die Präsentations-Notizen achten. Die sind besonders lesenswert!) Weiterlesen →

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Weihnachten.

18. Dezember 2008 · Kommentar schreiben

Wer noch kleinere oder größere Weihnachts-Mitbringsel sucht, hier nun zwei ungemein wichtige Werke:

1. „Früher war mehr Lametta!“

Seit Jahren freue ich mich in der Vorweihnachtszeit auf Michael Freys unnachahmliche Buch-/CD-/DVD-Empfehlungen. Flattert mir selbige dann als zweiseitige Brief-Rezension ins Haus — praktischerweise mit angeheftetem „Einkaufs-Spickzettel“ — gibt´s  meisten kein Halten mehr. Da kann der vorweihnachtliche Schreibtisch noch so voll sein: der Brief muss umgehend gelesen werden! Weiterlesen →

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Umfrage?

17. Dezember 2008 · Kommentar schreiben

Das muss ich jetzt mal ausprobieren. WordPress kann nämlich neuerding auch Umfragen. Und das auch noch in einem schicken Quasi-iPod-Design. Seid bitte so nett und klickt mal was an, sonst kann ich nicht sehen, ob das auch funktioniert.

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